Investitionen von 6,5 Millionen Euro stärken die Infrastruktur von Andernach
Die Stadtwerke Andernach blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Mit Investitionen von insgesamt rund 6,5 Millionen Euro leisten die Stadtwerke weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Andernach. Die Schwerpunkte betreffen dabei Infrastruktur- und Zukunftsprojekte, einer sicheren Versorgung mit Energie, Wasser und Wärme sowie einem vielseitigen Dienstleistungsangebot. „Die Stadtwerke sind ein zentraler Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge. Unsere Investitionen sichern nicht nur die Versorgung von heute, sondern schaffen auch die Grundlage für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt“, betont Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Christian Greiner.
Zum Jahresende beschäftigten die Stadtwerke Andernach und die Stadtwerke Andernach Energie GmbH insgesamt 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter neun Auszubildende. Damit konnten die Stadtwerke ihre Rolle als wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in der Region weiter stärken.
Energiewende vor Ort mitgestalten: Ein Schwerpunkt lag auch 2025 auf der Weiterentwicklung der Energieversorgung. Ende des Jahres bestanden rund 12.200 Strom- und Gaslieferverträge. Gleichzeitig wurden die Angebote rund um die Energiewende vor Ort weiter ausgebaut. So wächst auch die Nachfrage nach Ladeinfrastruktur kontinuierlich. Gemeinsam mit regionalen Partnern unterstützen die Stadtwerke Kunden bei der Umsetzung eigener Energiewendeprojekte, beispielsweise beim Aufbau privater Ladepunkte.
Sichere Wasserversorgung und gute Qualität: Mit einer Wasserabgabe von rund 1,86 Millionen Kubikmetern gewährleisteten die Stadtwerke auch im Jahr 2025 eine zuverlässige Versorgung Andernachs mit hochwertigem Trinkwasser. Laufende Investitionen und technische Optimierungen in den Bereichen Wassergewinnung und Wasseraufbereitung sorgen dafür, dass Qualität und Versorgungssicherheit dauerhaft auf hohem Niveau gehalten werden können.
Hallenbad so beliebt wie seit Jahren nicht: Besonders erfreulich entwickelte sich das Hallenbad. Mit mehr als 57.000 Besucherinnen und Besuchern wurde der höchste Wert der vergangenen fünf Jahre erreicht. Laufende Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen tragen dazu bei, das Hallenbad als attraktives Familien- und Sportbad weiterzuentwickeln.
Parkbetriebe sichern Mobilität in der Innenstadt: Auch die Parkbetriebe leisten einen wichtigen Beitrag zur innerstädtischen Infrastruktur. In der Tiefgarage Rathaus und im Parkhaus Am Stadtgraben wurden im Jahr 2025 insgesamt mehr als 230.000 Parkvorgänge registriert. Beide Einrichtungen bieten zudem Ladepunkte für Elektrofahrzeuge sowie Möglichkeiten zum Laden von E-Bikes.
Rheinhafen entwickelt Angebot weiter: Der Rheinhafen Andernach bleibt ein wichtiger Logistikstandort für die Region. Trotz zeitweiser schwieriger Bedingungen durch Niedrigwasser konnten die Dienstleistungen weiterentwickelt werden. Neben Verladetätigkeit und Lagerung bauten die Stadtwerke insbesondere hafennahe Dienstleistungen weiter aus und erschlossen neue Geschäftsfelder.
Mit modernen Verladeanlagen, Hallen- und Freilagerflächen sowie der trimodalen Anbindung an Wasserstraße, Schiene und Straße bietet der Hafen seinen Kunden weiterhin leistungsfähige und flexible Logistiklösungen.
Wirtschaftlich erfolgreich und zukunftsorientiert: Auch wirtschaftlich verlief das Geschäftsjahr erfolgreich. Die Stadtwerke Andernach GmbH erzielte einen Jahresüberschuss von rund 768.000 Euro. Die Stadtwerke Andernach Energie GmbH erwirtschaftete ebenfalls ein positives Ergebnis und leistete einen entsprechenden Ergebnisbeitrag an die Muttergesellschaft.
Mit Blick auf das Jahr 2026 werden die Stadtwerke ihren eingeschlagenen Kurs fortsetzen. Geplant sind weitere Investitionen in die Versorgungsnetze, die Digitalisierung von Prozessen, die Stärkung der IT-Sicherheit sowie die Erweiterung energienaher Dienstleistungen.
Gleichzeitig stellen die aktuell niedrigen Wasserstände des Rheins den Betriebszweig Rheinhafen vor besondere Herausforderungen. Die Einschränkungen der Schifffahrt wirken sich auf die transportierbaren Gütermengen und die Auslastung einzelner Hafenleistungen aus. Die wirtschaftlichen Auswirkungen auf den weiteren Geschäftsverlauf des Jahres 2026 können derzeit noch nicht beurteilt werden. Die Stadtwerke beobachten die Entwicklung fortlaufend und prüfen situationsabhängig geeignete Maßnahmen.
„Ungeachtet dieser Herausforderungen bleibt es das Ziel der Stadtwerke, die Versorgungssicherheit auf hohem Niveau zu gewährleisten, die Infrastruktur weiterzuentwickeln und einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt Andernach zu leisten“, so Christian Greiner.
