Die Stadtwerke Andernach GmbH blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2025 im Rheinhafen zurück. Zahlreiche Projekte zur Modernisierung, Nachhaltigkeit und Leistungssteigerung wurden umgesetzt oder entscheidend vorangebracht. Gleichzeitig richtet der Hafen den Blick auf 2026, in dem weitere Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit geplant sind.
Rückblick 2025: Modernisierung, Nachhaltigkeit und neue Dienstleistungen
Im Jahr 2025 haben die Stadtwerke Andernach das Neugeschäft „hafennahe Dienstleistungen / Containerbeladung“ erfolgreich gestartet. Damit erweitert der Hafen das Serviceportfolio und schafft zusätzliche logistische Mehrwerte für die Kundinnen und Kunden. Ein weiterer Meilenstein war die Inbetriebnahme von Landstromanschlüssen, die es Binnenschiffen ermöglichen, während der Liegezeit emissionsarm Energie zu beziehen. Dieses Angebot reduziert Geräusch- und Schadstoffemissionen und steigert die Umweltfreundlichkeit des Hafenbetriebs.
Die umfangreiche Baumaßnahme zur Erneuerung der Uferbefestigung im Stromhafen wurde 2025 erfolgreich fortgeführt. Besonders erfreulich: Das Land Rheinland-Pfalz übergab einen weiteren Förderbescheid über zusätzliche 4 Millionen Euro. Die Maßnahme wird sowohl durch ein EU‑Förderprogramm als auch durch das Land Rheinland-Pfalz gefördert.
Ein wichtiger Schritt zur CO₂‑Reduktion war der Umstieg auf HVO‑Kraftstoff (Hydrotreated Vegetable Oil) für Containerstapler und LKW. Der Dieselersatz ermöglicht bis zu 90 Prozent weniger CO₂‑Emissionen im Vergleich zu fossilem Diesel und leistet damit einen bedeutenden Beitrag zu den Zielen der Stadtwerke.
Weniger Lärm in Häfen – 2025 konnte außerdem das Forschungsprojekt „LOLA“ (Verringerung von Lärmemissionen in Häfen) abgeschlossen werden. Die Stadtwerke Andernach waren als assoziierter Projektpartner beteiligt und arbeiteten eng mit mehreren Instituten der Fraunhofer‑Gesellschaft zusammen. Das Projekt wurde Anfang 2022 gestartet und liefert wichtige Erkenntnisse zur Reduzierung von Geräuschbelastungen im Hafenbereich.
Ausblick 2026: Elektrifizierung, Ausbau und Digitalisierung
Auch 2026 wird die Sanierung und Modernisierung der Uferbefestigung im Stromhafen fortgesetzt. Die Maßnahme stellt einen zentralen Baustein zur langfristigen Sicherung der Hafeninfrastruktur dar. Darüber hinaus planen die Stadtwerke die Teilnahme an einem Zukunftsprojekt zur Elektrifizierung der Binnenschifffahrt. Der Hafen Andernach könnte dabei künftig als Ladepunkt für elektrisch betriebene Schiffe dienen.
Ziel für 2026 ist es, die gute Auslastung des Hafens weiter zu verstetigen. Zudem soll die Baugenehmigung für weitere Schüttgut-Lagerboxen erlangt werden. Der Antrag wurde bereits gestellt.
Um die Leistungsfähigkeit des Hafenbetriebs weiter zu erhöhen, ist für 2026 die Modernisierung der Verladetechnik, insbesondere von Mobilbaggern und Flurförderzeugen, geplant. Mehrere neue Projekte zielen darauf ab, mithilfe von KI‑gestützten Technologien die Arbeitssicherheit sowie die Qualitätssicherung im Hafen weiter zu verbessern.
Fazit: Die Entwicklung des Rheinhafens Andernach im Jahr 2025 bestätigt den konsequenten Kurs der Stadtwerke mit zeitgemäßen Dienstleistungsangeboten zugleich Eigenwirtschaftlichkeit als auch Nachhaltigkeit zu realisieren. Mit den geplanten Maßnahmen für 2026 bleibt der Hafen ein leistungsstarker und innovativer Standort in der Region.
Zufrieden äußert sich der Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Christian Greiner: „Die Entwicklung des Rheinhafens zeigt, wie zielgerichtete Investitionen und nachhaltige Innovationen unsere Stadt voranbringen. Die Stadtwerke haben 2025 wichtige Meilensteine erreicht und stellen mit den geplanten Projekten für 2026 die Weichen für einen modernen, leistungsfähigen und umweltfreundlichen Hafen. Diese Fortschritte stärken unseren Wirtschaftsstandort und sind ein Gewinn für ganz Andernach.“
